Tuesday, July 29, 2008

Sieben

Es fügt sich weiter zusammen.

Ein schmaler Bergpfad, links von mir eine Felswand und zu meiner Rechten droht ein felsiger Abgrund. Ich bin müde, meine Schritte werden unkonzentrierter und jeder kleine Stolpern erfordert mehr Kraft es aufzufangen, doch ich schaffe es weiter hinauf zu kommen. Der Pass ist nicht mehr allzu weit entfernt. Zwei Stunden unter normalen Umständen, doch in dieser Verfassung Rechne ich mit Vier. Ich schaue nochmal zurück sehe ein grünes Land mit vielen Hügeln, Seen und Flüsse. In weiter Ferne sehe ich jenen See, an dessem Ufer ich die Koordinaten bekommen habe, die ich brauchte. Doch ich darf nicht lange verweilen, ich muss weiter, den mein Ziel schwindet. Den die Koodinaten die ich an jenem Tage erfuhr, sind die der wandelnden Stadt. Fünf Tage hätte ich Zeit, fünf Tage bis die Stadt und all seine Bewohner zu Staub zerfällt und von Winde hinfort getragen wird um an einem fernen Ort wieder zu erscheinen. Ich quäle mich weiter hinauf ich will den Pass erreichen bevor die Nacht hinein bricht. Wenn ich heute Nacht mein Lager aufschlage, möchte ich mir sicher sein, dass ich am nächsten Tag den Abstieg in die Stadt machen kann. Einen Tag habe ich Zeit um die Person zu finden die ich suche. Doch was mache ich wenn ich sie gefunden habe? Nach all der Zeit die ich bereits unterwegs war nur mit diesem Ziel vor Augen, musste ich mir eingestehen, dass ich nicht weiss was ich dann tun muss. Mit diesem Gedanken schleppe ich mich weiter hinauf. Es ist bereits schon dunkel als ich den Pass erreiche. Ich schaue hinunter in das Tal und sehe die Lichter einen kleinen Stadt. Obwohl die Lichter einer Stadt normalerweise jedem Wanderer eine Gefühl des Heimkommens und Schutzes vermittelt ist das bei dieser Stadt gewiss nicht der Fall. Die wandelnde Stadt strahlt etwas Bösartiges aus. Etwas das die meisten Leute wieder umkehren lässt selbst wenn sie sich der Stadt nur aus weiter Ferne nähern. Selbst jene Leute die dringende geschäftliche oder persönliche Gründe haben um die Stadt aufzusuchen, treten oft den Heimweg an, wenn sie die alten schiefen Häuser mit dem Tor davor sehen. Als ich am nächsten Morgen aufwachte und ins Tal hinunter schaute, fühlte ich mich als wären tausende Augen auf mich gerichtet. Ich spürte die Hoffnung, die die Leute auf mich gesetzt hatte, ich wusste, dass ich heute vieles ändern konnte, dass ich die Dinge in die richtige Bahn legen konnte. Was ich nicht wusste war das ich an jenem Tag die Hoffnungen aller Leute zerstören werde, dass ich derjenige sein werde, der alles noch schlimmer macht. Dass ich an dem was kommen wird Schuld sein werde.

Saturday, June 14, 2008

Sechs

Diese Träume, wenn man sie den wirklich noch so nennen will, hören nicht mehr auf. Mit jedem Traum, den ich habe ist es als ob ein Teil von mir sich ein wenig mehr erinert an etwas das bereits schon gewesen ist oder bereits noch ist.

Es gibt eine Verbindung zwischen den Träumen und dem Mann der Draussen in der Dunkelheit wartet, ich kann sie noch nicht sehen, doch der Nebel beginnt sich langsam zu lichten.

Diesmal befand ich mich nicht mehr im Turm ich war draussen in einem Wald. Dieser Wald wirkte bedrohlich, das Knirschen der Bäume, die sich im Wind wogen, klang wie qualvolle Schreie. Es schien fast so, als ob selbst die Bäume diese verfluchten Ort am liebsten meiden würden. Ich lief irgendwohin, während dem Traum fragte ich mich nicht wohin, da ich es wusste, mittlerweilen weiss ich es jedoch nicht mehr so genau. Am meiner Seite trug ich ein Schwert. Ich zog eine Karte aus meinen bereits ziemlich in mitleidenschaft gezogener Jacke. Als ich die Karte ausbreitet zeigte mein Finger auf einen grossen ründliche Fläche. In der Mitte stand geschrieben; Todwald. In der oberen Hälfte des Kreises war ein kleines Kreuz auf das ich mich zuzugebewegen schien. Durch die Bäume sah ich dann ein kleines Haus. Ein alter Mann sass davor auf einem Schaukelstuhl, er lass ein antik aussehendes Buch. Ich schliech lautlos um das Haus herum und näherte mich von hinten an den alten Mann, das Schwert bereits gezogen. Ich holte aus, und ich wusste dass ich diesen Mann jetzt den Kopf abschlagen muss. Doch ich konnte es nicht, ich brachte es nicht über mich, nicht einfach so. Mit der Gewissheit, dass dies vermutlich mein letzter grosser Fehler sein wird, stiess ich den alten Mann mit meinem Fuss aus seinem Schauckelstuhl, doch noch bevor ich mit beiden Beinen wieder auf dem Boden stand, wendet der alte Mann sich mit den Reflexen, die jene einer Katze bei Weitem in der Schatten stellen würde. Dann begann die Verwandlung. Er zog seine Maske aus und zeigte mir sein wahres Gesicht. Noch bevor der Kampf beginnen sollte, den ich kaum gewinnen konnte, zeigte ich ihm den Ring, den ich seinem treuesten Diener abgenommen hatte. Ich wollte das er versteht was passiert war, und ich wolllte dass er sieht was noch passieren wird.

Saturday, May 31, 2008

Fünf

Während ich diese Zeile schreibe ist es hier gerade 5 Uhr Nachts. Kurz zuvor bin ich aus einem Albtraum aufgewacht:

Ich befand mich in einem hohen Tum die Welt draussen Dunkel. Der Raum von Fackeln beleuchtet, eine Tür gab es nicht. Ein Geräusch war von dem Fenster zu vernehmen. Ich lief hin schaute nach draussen, ein kalter Wind bliess mir entgegen. Wasser rauscht irgendwo draussen tief unten in der Dunkelheit. Ich wusste ich war hier gefangen und ich wusste, dass ich das schon lange war. Es ertönte ein hohes Pfeifen und eine fligende Bestie stieg langsam vor mir auf. Jeder Flügelschalg der Kreatur erzeugte ein dumpes Geräusch. Am ehsten wäre die Bestie noch mit einer 4 Meter grossen Fledermaus zu beschreiben. Auf dem Kopf jedoch hatte es lange geschwungene Hörner. Klauen als Hinterbeine. Schwarzes kurzses Fell. Doch ich wusste, dies war mein Freund und Retter der mich aus meiner Gefangenschaft befreien wird. Ich stand auf das Fenstersims die fliegende Kreatur im Schwebeflug knapp unter mit. Ich war gerade im Bergriff zu springen als ein Blitz den Himmel erhellte und mich nach hinten zurück stiess. Der Blitz traf meine Rettung und lies ihn als kreischendes und brenndes Etwas ungebremst in die dunklen Tiefen fallen. Bei meinem Sturz nach hinten schnitt ich mir an einem Spiegel die Hand auf, und als das Blut von meiner Hand tropfte, ging mir dieses eine Bild nicht mehr aus dem Kopf. Das des Blitzes der vom Boden aus kam.

Kurz danach bin ich schweissgebadet aus diesem Albtraum aufgewacht. Ich ging ins Badezimmer und versorgte die Wunde an meiner Hand und dann setzte ich mich hin um euch davon zu berichten. Rotieren.

Wednesday, May 28, 2008

Vier

Gehe nicht mehr nach draussen. Hörte heute wieder dieses Summen, kurz bevor es zu rotieren begann. Versuchte es aufzuzeichen. Es war zu dunkel, man kann ihn auf dem Video nicht erkennen zumindest nicht mit dem Auge, doch wie sollte man auch. Worauf wartet er nur? Ich wünschter er würde damit aufhören. Es wird immer schlimmer. Doch ich muss weitermachen ich muss einfach.

Tuesday, May 27, 2008

Drei

Ich habe nicht viel Zeit. Ich habe ihn heute wieder gesehen. Bin nicht sicher ob er mich bemerkt hatte. Werde langsam wahnsinnig. Ich glaube nicht, dass ich aus dieser Sache wieder heil herauskomme werde. Ich bin bereits zu tief drinn. Diese Augen, diese brennenden Augen, ich kann an nichts anderes mehr denken. Ich muss es beenden, doch es ist zu gefährlich zu viel steht auf dem Spiel. Ich muss es tun, die Sache beenden bevor es durch nichts mehr aufzuhalten. Ich kann nicht mehr schlafen, alles rotiert. Ich bin aber vorbereitet. Ich habe einen Plan, doch ich wünschte es würde nicht alles rotieren.

Saturday, February 18, 2006

Zwei



Ein Bild


Thursday, February 16, 2006

Eins

Dunkelbergs Traum